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Flachdübelfräsen 2017

Finden Sie passende Flachdübelfräse für ihr Projekt

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Einhell TC-BJ 900


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Bewertung
Gewicht 3,25 Kg 2,65 Kg 3,3 Kg 3 Kg 2,5 Kg 3 Kg 2,9 Kg
Antrieb 230 V - Akku 14 V - Akku 24 V Akku 18 V 240 V
Leistungsaufnahme 860 Watt 760 Watt - 600 Watt 701 Watt - 670 Watt
Leerlaufdrehzahl 11.000 11.000 10.000 10.000 11.000 6500 9.000
max. Schnitttiefe 14 mm - 20 mm 20 mm 20 mm 20 mm 22 mm
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Flachdübel & Flachdübelfräsen


Die Flachdübelfräse ist eigentlich eine Nutfräse und erhält ihren Namen durch den Verwendungszweck. Die handgeführte Fräsmaschine kommt zum Einsatz wenn Flachdübel gesetzt werden sollen. Sie ist daher ein beliebtes Werkzeug unter Tischlern und im Möbelbau.
 
Um mit der Flachdübelfräse einen Flachdübel zu setzen muss eine Nut gefräst werden. Die Nut ist ein kleiner, präziser Schnitt im Werkstück, in den der Flachdübel eingesetzt wird. Ein starker Motor sorgt für hohe Drehzahlen. Diese werden auf das Fräsblatt der Flachdübelfräse übertragen und ermöglichen ein sauberes Fräsbild. Verschiedene Winkeleinstellungen und zusätzliche Hilfestellungen helfen dabei die Nut schnell und präzise zu setzen. Neben Flachdübelverbindungen kann die Flachdübelfräse auch zum setzen von Schattenfugen oder Längsnuten verwendet werden.

Flachdübelfräse Test

Flachdübel sind eliptisch geformte Pressholzstücke, die als Verbindungsstück für Holzwerkstücke verwendet werden. Sie sind in drei Größen erhältlich. Verglichen mit dem Runddübel ist das setzen eines Flachdübels einfacher. Trotzdem bietet er das gleiche Maß an Stabilität, ist ebenso präzise und bei schmaleren Holzplatten in der regel sogar effizienter.

Nachdem mit der Flachdübelfräse eine passende Nut gesetzt wurde, wird der Flachdübel zusammen mit etwas Leim in diese eingesetzt. Nach dem einsetzten des Flachdübels wird es sich anfühlen als säße er zu locker, doch durch den Leim wird er aufquillen und eine feste Holzverbindung bilden. Während der Leim trocknet muss Druck auf die entstehende Holzverbindung ausgeübt werden. Dazu kann eine Zwing- oder Schraubvorrichtung verwendet werden.

Häufig wird die Flachdübelfräse auch als Lamellofräse bezeichnet. Auch die Flachdübel sind ebenfalls  unter dem Namen Lammello-Flachdübel oder Lamello-Formfeder bekannt. Das liegt an der Entstehungsgeschichte der Flachdübelfräse, welche im Jahr 1955 beim Unternehmen Lamello beginnt. Dort erfindet der schweizer Tischler Hermann Steiner die erste Flachdübelfräse. Ab diesem Zeitpunkt war es möglich Holzplattenwerkstoffe schnell und präzise zu verbinden, auch wenn diese zu schmal für einen Runddübel sind. Heutzutage ist der Markt für Flachdübelfräsen recht groß und neben Lamello haben auch andere Hersteller das Werkzeug in ihrem Sortiment.

Anwendungsbeispiele & Einsatzgebiete der Flachdübelfräse


Flachdübelfräsen werden in der Holzverarbeitung eingesetzt und sind besonders im Möbelbau weit verbreitet. Sowohl Hobbyheimwerker, als auch professionelle Handwerker nutzen die Flachdübelfräse um Holzwerkstücke zu bearbeiten. Sie ermöglicht es eine präzise Nut für Flachdübel zu setzen. In der weiteren Verarbeitung lassen sich mit den vorbereiteten Werkstücken stabile und präzise Holzverbindungen herstellen.

Eckverbindungen lassen sich leicht mit der Flachdübelfräse herstellen. Sie fräst einen halbmondförmigen Schlitz, die Nut, in das Werkstück in welche die Flachdübel hineingesetzt werden. Die auch als Lamellos oder Formfedern bezeichneten Flachdübel sind den Runddübeln überlegen. Sie lassen sich leichter, schneller und ebenso präzise verarbeiten. Außerdem muss deutlich weniger Material abgetragen werden um einen Flachdübel zu setzen. Dadurch wird das Werkstück weniger abgeschwächt und die entstandene Verbindung ist stabiler.

Gerade bei dünnen Platten macht es einen großen Unterschied, da Runddübel einen größeren Durchmesser haben, während die Flachdübel Nut bloß ein schmaler Schlitz ist. Die ovalen Flachdübel haben bei einer Docke von 4 mm die gleiche Stabilität wie ein Runddübel bei 6 mm Dicke. Es gibt sie akllerdings ebenfalls in unterschiedlichen Längen und Breiten. Im Möbelbau ist die Flachdübelfräse daher nicht mehr wegzudenken.

Die Flachdübelfräse ist aber auch für andere Einsatzzwecke geeignet. Neben dem Möbelbau wird sie auch für den Innen- und Trockenausbau verwendet. Schattenfugen können mit der Fräse ebenfalls gesetzt werden, weswegen sie auch als Schattenfugenfräse oder Schattenfugensägre bezeichnet wird.

Vorteile und Nachteile


Der große Vorteil einer Flachdübelfräse ist die Möglichkeit des individuellen Möbelbaus. Mit Flachdübeln können Holzverbindungen geschaffen werden, welche mit Runddübeln nicht möglich wären. Auf Schrauben kann beim Möbelbau oder der Möbelanpassung mit einer Flachdübelfräse verzichtet werden. Neben Nuten für Flachdübel können auch Schattenfugen gesetzt werden.

Wenn Sie nach den Vor- und Nachteilen einzelner Modelle suchen, werden Sie in unseren Produktbeschreibungen fündig. Außerdem gibt es ausführliche Flachdübelfräsen Tests im Netz, welche detailliert die Stärken und Schwächen des jeweiligen Modells aufgezeigen.

Da Flachdübelfräsen zum Teil sehr preiswert sind und sich einfach bedienen lassen, eignen sie sich auch für Hobbyheimwerker. Mit etwas Übung können Möbel selber gebaut oder angepasst werden. Das macht nicht nur Spaß, sondern spart auch Kosten. Hochwertige Modelle sind außerdem sehr langlebig und technisch nicht so schnell veraltet wie andere Elektrowerkzeuge oder Geräte. Um auf dem aktuellen Stand zu bleiben muss daher nicht regelmäßig das neueste Modell gekauft werden.

Zu den Nachteilen gehört die hohe Betriebslautstärke. oftmals kann nicht ohne Gehörschutz gearbeitet werden. Beim Fräsen entsteht Holzstaub, der Lungen und Bronchen schädigen kann wenn er eingeatmet wird. Gerade wenn in kleineren Werkstätten gearbeitet wird sollte daher ein Atemschutz getragen werden. Einige Flachdübelfräsen haben eine Vorrichtung an der ein Trockensauger befestigt werden kann. Dieser saugt einen Teil des Holzstaubs und der feinen Spähne ein. So wird die Belastung in der Luft reduziert.

Vorteile

Präzise Nuten für Flachdübel
Leichte Bedienung & Handhabung
Individueller Möbelbau
Auch für Hobbyheimwerker geeignet
Großes Angebot preiswerter Modelle
Hochwertige Flachdübelfräsen sind langlebig
Effektiv bei Holzverbindungen

Nachteile

Hohe Betriebslautstärke
Verursacht Holzstaub

Eine Flachdübelfräse kaufen


Bevor man eine Flachdübelfräse kauft, sollte man eine kleine Heimrecherche zu den Produkten und ihren Stärken sowie Schwächen durchführen. Dazu können Ratgeberseiten wie unsere verwendet werden, aber auch Flachdübelfräsen Tests und Videoratgeber helfen bei der Auswahl. Unser Kaufratgeber führt Sie durch die Kriterien, mit denen Sie das passende Modell finden.

Zuerst sollte ermittelt werden wie häufig die Flachdübelfräse genutzt wird. Wenn sie täglich eingesetzt werden soll, sollte man auf ein hochwertiges Modell setzen. Diese haben eine hohe Qualität und sind für den Dauerbertrieb konzipiert. Nutzt man die Flachdübelfräse bloß unregelmäßig kann man zu einem günstigeren Modell greifen. Wenn Sie das Werkzeug bloß einmalig nutzen möchten ist es clever sie auszuleihen. In vielen Baumärkten kann man eine Flachdübelfräse mieten.

Wird die Flachdübelfräse nur einmalig gebraucht kann sie auch gemietet werden. Einige Baumärkte bieten einen solchen Werkzeugverleih an.
Sollten anspruchsvollere Holzverbindungen geschaffen werden, muss die Flachdübelfräse über die nötige Präzision und flexible EInstellungsmöglichkeiten verfügen.
Eine Akku-Flachdübelfräse ermöglicht Ortsunabhängiges arbeiten, auch wenn keine Steckdose in der Nähe ist.
Am Fräsblatt sollte nicht gespart werden.
Bei schlechter Qualität muss es häufig nachgeschärft oder gewechselt werden.

Wo kann man Flachdübelfräsen kaufen?

Eine Flachdübelfräse kann man im Internet, im Fachhandel und in einigen Baumärkten kaufen. Die größte Auswahl bietet dabei das Internet. Häufig ist der Preis online auch günstiger. Fachgeschäfte für Tischler und Schreiner haben eine kleinere Auswahl, doch dafür kann man sich vor Ort beraten lassen. Außerdem kann man die Flachdübelfräse testen und selber in der Hand halten bevor man sie kauft. Die kompetente Beratung spiegelt sich anschließend allerdings in einem erhöhten Preis wieder.

Auch im Netz kann man sich heutzutage kompetent beraten lassen. Auf unserer Website finden Sie allgemeine Beratung rund um Flachdübelfräsen und deren Nutzung, sowie Ratgeber um das passende Modell für ihre Anforderungen zu finden. Auf diversen Testportalen oder in Kundenrezensionen kann man sich vergewissern wie das gewählte Modell im Flachdübelfräse Test abgeschnitten hat, bevor man es sich zulegt. Mit entsprechender Recherche kann man im Netz sehr günstige Schnäppchen machen ohne auf eine anständige Beratung im Voraus zu verzichten.

Wie teuer ist eine Flachdübelfräse?

Wie die meisten Elektrowerkzeuge gibt es auch die Flachdübelfräse in verschiedenen Qualitäts- und Preisklassen. In welcher Preisklasse Sie suchen sollten, hängt ganz von ihren individuellen Anforderungen ab. Wir unterscheiden in drei Gruppen. Den preiswerten Flachdübelfräsen, den Mittelklasse Modellen und den Profigeräten.

  Preisgünstig Mittelklasse Profigeräte
Preisspanne: bis 150€ 200-450€ über 500€
Verarbeitung:
Anwendung: Gelegentlicher Einsatz Häufiger Gebrauvh Für Dauerbetrieb geeignet
Einstellungsmöglichkeiten: Gering Umfangreich Sehr umfangreich

Für die meisten Hobbyhandwerker ist ein Modell aus dem mittleren Preissegment optimal. Diese bieten hohe Qualität, gute Verarbeitung, Einstellungsmöglichkeiten und die nötige Präzision. Sie sind allerdings nicht für den Dauerbetrieb geeignet. Sollte die Flachdübelfräse täglich im Einsatz sein, sollte ein Modell aus dem oberen Preissegment gewählt werden. Diese halten der Belastung stand.

Kaufkriterien


Im Folgenden werden wir nun etwas detaillierter auf die einzelnen Kriterien eingehen, welche für die Auswahl einer Flachdübelfräse wichtig sind. Diese geben wir auch in unseren Produktbeschreibungen und Vergleichstabellen an, um eine bessere Übersicht zu schaffen. Ob die Herstellerangaben in der Praxis eingehalten werden, kann in diversen Flachdübelfräsen Tests im Netz nachgelesen werden.

Motorleistung und Kraftübertragung

Der Werkstoff Holz hat nicht immer die gleiche Beschaffenheit. Unterschiedliche Holzsorten sind unterschiedlich hart. Um flexibel arbeiten zu können sollte die Flachdübelfräse alle gängigen Holzsorten verarbeiten können. Der Motor sollte daher ausreichend stark sein um auch bei harten Holzsorten keine Probleme zu bekommen. Ist man sich sicher dass man ausschließlich weiche Holzsorten bearbeiten wird, kann man zu einem günstigen Modell mit weniger Leistung greifen. Dann ist man allerdings nicht mehr flexibel und kann nicht spontan entscheiden doch ein härteres Holz zu verwenden.

Wir empfehlen Modelle ab einer Leistungsaufnahme von 600 Watt. Die meisten Flachdübelfräsen der Markenhersteller liegen im Bereich 600-900 Watt. Neben der Leistungsaufnahme ist allerdings auch die Drehzahl entscheidend. Diese sollte möglichst hoch sein um sauber zu fräsen. Ist die Drehzahl zu niedrig kann es passieren dass Holzspähne herausgedrückt werden. Dadurch wird das Fräsbild unsauber. Die ca. 10.000 Umdrehungen der Markengeräte sind ausreichend um alle Spähne zu zerteilen anstatt sie herauszudrücken.

Präzision und Winkel

Je tiefer die Flachdübelfräse schneidet, desto flexibler kann gedübelt werden. Mindestens 20 mm tief sind notwendig um auch die langen Flachdübel setzen zu können. Bei 14 mm liegt die Untergrenze für Standard Flachdübel.

Die meisten Flachdübelfräsen kommen mit voreingestellten Winkeln. Dies sind oft die häufig genutzten Winkel wie 0°, 45° und 90°. Je mehr Winkel, desto schneller das Arbeiten mit dem Elektrowerkzeug. Das nutzen der voreingestellten Winkel spart Zeit, die sonst für das manuelle Einstellen aufgewendet werden müsste.

Auch eigens einstellbare Winkel sind wichtig um flexibel arbeiten zu können. Eine gute Flachdübelfräse muss Winkel zwischen 0° und 90° einstellen können, da sonst keine Gehrungsschnitte, welche meist einen Winkel um die 45° haben, gefräst werden können. Hat die Nutfräse einen Anschlagswinkel, kann damit mehr als nur im rechten Winkel zur Holzkante gefräst werden.Ohne Anschlagswinkel liegt sie am Werkstück an und man spricht von 0°. Von 90° spricht man, wenn die Flachdübelfräse waagerecht anliegt und von der Seite in das Werkstück schneidet.

Ergonomie und Nutzkomfort

Die Größe und das Gewicht der Flachdübelfräse sind wichtig, da sie gut in der Hand liegen sollte um optimale Ergebnisse zu liefern. Wenn sie zu groß ist können Schwierigkeiten bei der Bedienung der Nutfräse entstehen. Ist die Fräse zu schwer können die Arme müde werden oder die Hände anfangen zu zittern. Das führt zu unpräzisen Ergebnissen und zieht die Arbeitszeit in die Länge.

Ergonomisch geformte Griffe verbessern die Grifffestigkeit. Aber auch die Position der Griffe ist entscheidend, da diese so angebracht sein sollten dass die Flachdübelfräse gut ausbalanciert ist. Sollte die Nutfräse über einen Staubsack und einen Absaugstutzen verfügen, so sollten auch diese so positioniert sein dass sie während der Arbeit nicht im Weg sind.

Der Staubsack fängt entstehende Spähne und Holzstaub auf. Er schafft allerdings nicht alles aufzufangen und muss regelmäßig entleert werden. Ein Absaugstutzen ermöglicht die Montur eines Saugrohrs, welches die Spähne und den Holzstaub dann aufsaugt. Dadurch muss man nicht mehr zum Entleeren des Staubsacks unterbrechen, allerdings kann das Saugrohr beim arbeiten etwas behindern.

Das wichtigste Teil der Flachdübelfräse ist ihre Frässcheibe. An dieser sollte auf keinen Fall gespart werden, da sie entscheidend ist um saubere und präzise Schnitte zu fräsen. In Flachdübelfräsen Tests wird daher auch oft besonderes Augenmerk auf die verbaute Frässcheibe gelegt.

Flachdübelfräsen Hersteller


Begründer der Flachdübelfräse war das Unternehmen Lamello. Oft werden die Nutfräsen daher auch Lamellofräse genannt. Heutzutage gibt es ein größeres Angebot mit Geräten verschiedener Hersteller. Darunter auch Bosch, Makita, Einhell und DeWalt.

Festool

Ferm

Kress

Ryobi

Silverline

Triton

Die Flachdübelfräse im Betrieb


Das Gehäsue einer Flachdübelfräse besteht meist aus stabilem Kunststoff. Da es sich um ein Elektrowerkzeug handelt ist der Umgang durch das Kunststoffgehäuse sicherer. Das Fräsblatt selbst befindet sich allerdings in einem Metallstück. Es hat einen Durchmesser von 100 mm und kann waagerecht verschoben werden. Dadurch kann es über den vorderen Anschlag herausragen.

Der Anschlag kann wahlweise fest oder variabel eingestellt werden. Die festen Anschläge sind passend wenn man mit den Flachdübel Standardmaßen arbeitet. Ebenso wie die Fräshöhe kann auch der Winkel des vorderen Anschalgs variabel verstellt werden.

Die Grundplatte der Flachdübelfräse ist auch ihr Tiefenanschlag. Die Frästiefe wird exakt eingestellt, weswegen es wichtig ist hier ausreichend präzise Einstellungsmöglichkeiten zu haben. Für lange Seitenwände wird ein Schwenkanstoß genutzt. Da Flachdübelfräsen zum Teil ein höheres Gewicht haben und man beim halten der Fräse zittern könnte, kommen einige Fräsen mit Anschlagwinkel der ein umkippen verhindert.

Der Motor der Flachdübelfräse dreht mit etwa 10.000 Umdrehungen. Es gibt auch Nutfräsen mit höherer oder niedrigerer Drehzahl. Durch die hohen Umdrehungen entsteht ein sauberes Fräsbild. Da viele Holzspähne und feiner Holzstaub entstehen, haben viele Geräte einen Absaugstutzen. An diesen kann ein Sauger angeschlossen werden, der die Spähne sofort einsaugt. Das erleichert im Anschluss die Reinigung von Fräse und Arbeitsplatz.Allerdings kann das Saugrohr beim Arbeiten stören und in den Weg kommen.

Stromzufuhr

Die meisten Flachdübelfräsen werden mit einer 22o V Steckdose betrieben. Sie leisten zwischen 600 und 1000 Watt, ein besonderer Anschluss wird nicht benötigt. Es gibt auch Akku-Flachdübelfräsen, welche mit einem 18 V Akku ausgestattet sind. Die Akkus haben Ladekapazitäten zwischen 2,5 und 4 Ah. Das ist ausreichend Leistung um mit einer einzigen Akkuladung ein Regal oder ähnliches herzustellen, ohne zwischendurch den Akku nachzuladen.

Vor dem Kauf einer Akku-Flachdübelfräse kann es sinnvoll sein einen Flachdübelfräse Test des ausgewählten Modells zu lesen. Häufigl wird in einem solchen Testbericht detailliert auf die Akkuleistung eingegangen und man bekommt im Vorfeld ein Bild über die Praxisleistung. Flachdübelfräsen Tests findet man auf Youtube, im Netz und in Kundenbewertungen.

Arbeitsablauf

Die Flachdübelfräse wird verwendet um Nuten in ein Holzwerkstück zu fräsen. In diesen können anschließend Flachdübel platziert werden. So können stabile Holzverbindungen geschaffen werden, weswegen die Flachdübel-Nutfräse häufig im Möbelbau vorzufinden ist. Da Flachdübel häufig als Lamellos bezeichnet werden, wird die Flachdübelfräse häufig Lamellofräse genannt. Dies hat mit der Entstehungsgeschichte des Elektrowerkzeugs zu tun.

Für eine stabile Holzverbindung muss der Flachdübel tief genug im Werkstück sitzen. Erhältlich sind Flachdübel in verschiedenen Längen und Breiten. Wählen Sie die passende Größe für ihr Werkstück aus. Die Flachdübelfräse wird nun so eingestellt, dass sie die Nut entsprechend Tief in das Werkstück hineinfräst. Wenn mehrere Nuten gefräst werden sollen ist es sinnvoll die Werkstücke vorab zu markieren. So kommt man während der Arbeit nicht durcheinander.

Wenn Werkstück und Flachdübel vorbereitet sind, kann die Arbeit mit der Flachdübelfräse beginnen. Sie wird passend eingestellt und an der gekennzeichneten Stelle angelegt. Nun kann sie eingeschaltet- und die Fräse in das Werkstück geschoben werden. Sie fräst nun eine passende Nut an der gewünschten Stelle. Anschließend kann ein Flachdübel eingesetzt werden.

Allgemein ist darauf zu achten, dass Anschlagswinkel und die anderen Bauteile möglichst wenig Spiel haben. Wenig Spiel bedeutet präzise Arbeitsergebnisse. Oftmals liefern hochwertige Profigeräte daher etwas bessere Ergebnisse als günstige Einsteigerfräsen.

Mögliche Eckverbindungen


Neben der Erstellung von Nuten können mit der Flachdübelfräse auch Schattunfugen in Holzwerkstücke gefräst werden. Auch hier muss präzise gefräst werden damit eine stabile Holzverbindung entstehen kann. Es lassen sich folgende Holzverbindungen anfertigen:

Eckverbindung - Kante auf Brett
Mittelverbindung - Kante auf Brett
Eckverbindung mit Gehrungsausschnitt
Rahmenverbindung
Ebene Verbindung - Brett an Brett
Schattenfugen

Die meisten Flachdübelfräsen haben mehrere voreingestellte Nuttiefen. Diese sparen Zeit, welche man sonst mit dem genauen Einstellen der Nuttiefe verbracht hätte. Ein Gerät mit möglichst vielen solchen Einstellungsmöglichkeiten erleichtert das Arbeiten, kostet allerdings meist auch etwas mehr.

Pflege - Reinigung, Wartung und Lagerung der Flachdübelfräse


Reinigung

Um die Lebensdauer der Flachdübelfräse zu erhöhen sollte sie nach jedem Gebrauch gereinigt werden. Die im Betrieb entstehenden feinen Spähne und der Holzstaub können zu Ausfällen führen wenn man die Fräse nicht von ihnen befreit. Um diese zu entfernen reicht ein feuchtes Tuch oder ein Pinsel meist aus. Die Reinigung der Flachdübelfräse geht schnell von der Hand, ein Reinigungsmittel wird in den allermeisten Fällen nicht benötigt.

Besonders wichtig ist die Reinigung der Lüftungsschlitze. Wenn sich hier Schmutz ansammelt kann die Belüftung blockiert werden, was zum Überhitzen des Elektrowerkzeugs führt. Mit einem feinen Pinsel lassen sich die Lüftungsschlitze gut reinigen.

Neben den Lüftungsschlitzen sollten auch bewegliche Teile und Zwischenräume immer gründlich gereinigt werden, damit die Funktionalität der Flachdübelfräse nicht beeinträchtigt wird. Holzstaub und Spähne könnten sich festsetzen und die Fräse blockieren.

Das Gehäuse und der Staubsack werden einfach abgewischt. Je nachdem muss der Staubsack anschließend eine Weile trocknen bevor der wieder genutzt werden kann. Solange er noch feucht ist sollte man ihn nicht verwenden.

Wartung

Da die Flachdübelfräse im Betrieb Vibrationen ausgesetzt ist, können sich Schrauben lösen. Es sollte daher regelmäßig überprüft werden ob alle Schrauben noch fest sitzen. Falls sich eine Schraube löst muss sie unbedingt nachgezogen werden. Um zu verhindern dass sie sich in Zukunft erneut löst kann eine Schraubensicherung verwendet werden.

Im Fachhandel sowie im Netz können Wartungssets erworben werden, welche Schmieröl und weiteres Wartungszubehör enthalten. Wenn die Flachdübelfräse oft genutzt wird ist es sinnvoll ein solches Set zu erwerben und das Werkzeug von zeit zu zeit zu warten. Das Schmieröl sorgt dafür dass bewegliche Teilchen eine gute Beweglichkeit haben und schützt das Elektrowerkzeug vor Rost.

Lagerung

Die Flachdübelfräse ist ein Elektrowerkzeug und muss daher unbedingt trocken gelagert werden. Auch vor Hitze, zum Beispiel durch direkte Sonneneinstrahlung, muss sie geschützt werden. Die meisten Flachdübelfräsen werden in einem Koffer ausgeliefert, welcher anschließend zur Lagerung verwendet werden kann. Alternativ kann man einen solchen Koffer auch nachkaufen, hier ist bloß auf passende Abmessungen zu achten.

Bevor die Flachdübelfräse verstaut wird sollte sie gereinigt worden sein. Holzspähne und Holzstaub sollten vollständig entfernt worden sein. Außerdem ist zu beachten dass das Kabel ordentlich aufgewickelt wurde. Knicke im Kabel können dieses beschädigen und erhöhen das Unfallrisiko. Das Kabel sollte daher regelmäßig auf Beschädigungen überprüft werden.

Sicherheit - Der richtige Umgang mit der Flachdübelfräse


Um das Unfallrisiko so gering wie möglich zu halten, empfiehlt es sich einige Sicherheitsvorkehrungen zu beachten. Bei der Auswahl einer Flachdübelfräse sollte darauf geachtet werden, dass sie vom TÜV auf elektronische Sicherheit geprüft wurde. Erkennen lässt sich dies am TÜV-Siegel, welches zeigt dass das Elektrowerkzeug den Kriterien entspricht. Auf dem deutschen Markt erhältliche Flachdübelfräsen haben dieses Siegel in den allermeisten Fällen. Eine nicht geprüfte Flachdübelfräse birgt ein höheres Unfallrisiko.
 
Zusätzlich kann im Netz nach einem Flachdübelfräse Test recherchiert werden. Einige Flachdübelfräsen Testberichte zeigen sehr detailliert die Stärken und eventuellen Schwächen des jeweiligen Modells auf. Hier besteht der Vorteil darin, dass die Informationen von einem Endverbraucher und nicht vom Hersteller stammen. Auch die zusätzlichen Sicherheitsmerkmale eines Modells werden in Flachdübelfräsen Tests häufig hervorgehoben.
 

 Zusätzliche Sicherheitsmerkmale

 Sicherheitsschalter - Ein zusätzlicher Schalter, der versehentliches Einschalten der Flachdübelfräse verhindert

 Isolierte Griffe - Isolierte Griffe vermeiden Stromunfälle. Aus selbigem Grund besteht das Gehäuse meist aus Kunststoff und nicht aus Metall. Von Zeit zu Zeit sollte die Isolierung auf Beschädigungen überprüft werden.

Ergonomische Griffe - Verbessern die Grifffestigkeit und das Handling. Dadurch wird die Arbeit mit der Flachdübelfräse sicherer.

Staubschutz - Ein Staubsack welcher Holzspähne und Holzstaub auffängt. Häufig ist auch eine Vorrichtung zu Befestigung eines Saugers vorhanden. Es gelangt allerdings trotz Staubsack noch viel Holzstaub in die Atemluft.

Arbeitskleidung

Wenn mit einem Elektrowerkzeug wie der Flachdübelfräse gearbeitet wird, sollte nicht auf entsprechende Arbeits- bzw. Sicherheitskleidung verzichtet werden. Normale Arbeitskleidung und Arbeitshandschuhe sollten sowieso immer getragen werden, im Umgang mit der Flachdübelfräse gibt es allerdings noch weitere sinnvolle Schutzbekleidung.

Eine Schutzbrille vermeidet dass kleine Spähne oder Splitter ins Auge gelangen. Durch die hohen Drehzahlen der Flachdübelfräse kann es passieren dass solche kleinen Holzteile durch die Luft fliegen, was ohne Schutzbrille wortwörtlich ins Auge gehen kann.

Fräsen können sehr laut werden und auch die Flachdübel- bzw. Nutfräse ist hier keine Ausnahme. Ein Gehörschutz kann Abhilfe schaffen wenn das Elektrowerkzeug im Betrieb zu laut ist.

Da trotz Staubsack noch Holzstaub in die Atemluft gelangt, sollte ein Atemschutz getragen werden. Der Holzstaub schädigt ansonsten Lunge und Bronchen wenn er eingeatmet wird. Die Staubbelastung kann durch das Anbringen eines Saugers reduziert, allerdings nicht gänzlich verhindert, werden.

Die Flachdübelfräse sollte immer sicher mit beiden Händen gehalten werden. Eine Hand wird am dafür vorgesehenen Griff positioniert, die andere am Motor. Bevor dieser eingeschaltet wird sollte die Nutfräse immer fest an dem Werkstück aufliegen. Tut sie dies nicht besteht das Risiko in Kontakt mit dem Fräser zu kommen. Aus selbigem Grund sollte das Elektrowerkzeug nach getaner Arbeit immer sofort wieder ausgeschaltet werden.

Flachdübel und ihre Vorteile


Flachdübel gehören zur Gruppe der Holzdübel und werden verwendet um stabile Holzverbindungen zu schaffen. Besonders im Möbelbau sind sie daher weit verbreitet. Die bekanntesten Holzdübel sind die stiftförmigen Runddübel. Einen Runddübel präzise zu setzen ist allerdings schwer und erfordert etwas Übung. Wenn der Holzdübel nicht richtig gesetzt wird, wird die Holzverbindung schief oder instabil.
 
Hier kommen die Flachdübel ins Spiel, denn diese sind leichter zu setzen. An Stelle einer Bohrung wird lediglich ein Schlitz, die Nut, gefräst. Dies ist durch die Verwendung einer Flachdübelfräse nicht besonders schwer. Da die Flachdübel breiter sind, werden die Holzverbindungen kräftiger als mit Runddübeln. Flachdübel brechen auch nicht so schnell wie Runddübel. Im Möbelbau sind sie daher kaum noch wegzudenken.

Der einzige "Nachteil" eines Flachdübels ist, dass er nicht ohne weiteres gesetzt werden kann. Während man zum setzen eines Runddübels lediglich eine Bohrmaschine benötigt, muss zum setzen der Flachdübel spezielles Werkzeug - die Flachdübelfräse - gekauft werden.

Flachdübel

Runddübel

Leicht zu setzen

Benötigt etwas Übung

Stabilerer Halt

Mittelmäßiger Halt

Effektiv bei Holzplatten

Ungeeignet für schmale Holzplatten

Flachdübelfräse benötigt

Kein spezielles Werkzeug benötigt

FAQ - Häufig gestellte Fragen


Ist es schlimm wenn der Flachdübel locker in der Nut sitzt?

Das ist kein Problem. Die Flachdübel haben immer etwas Spiel, auch wenn eine passende Nut gefräst wurde. Dies hat den Grund, dass noch Holzleim hinzugegeben wird um eine stabile Holzverbindung zu schaffen. Während der Abbindzeit quillt der Flachdübel durch den Holzleim etwas auf und füllt den Spielraum vollständig aus. Das Endergebnis ist eine feste und stabile Holzverbindung.

Eignet sich eine Oberfräse auch als Flachdübelfräse?

Es ist zwar möglich eine passende Nut mit der Oberfräse zu setzen, doch die Oberfräse ist nicht für diesen Einsatzzweck konzipiert worden. Wenn nicht schon vorhanden muss eine Schiene gekauft werden. Die Flachdübelfräse hingegen ist optimal zum setzen einer Nut und kommt mit nützlichen Hilfestellungen wie dem Winkelanschlag. Als Notlösung kann man versuchen die Oberfräse zu verwenden, doch für den regelmäßigen Gebrauch sollte man das richtige Werkzeug einsetzen und sich eine Flachdübelfräse anschaffen.

Wie unterscheiden sich Dübel für Holz und Dübel für Stein?

Da sich Holz und Stein in ihrer Beschaffenheit stark unterscheiden, werden für die Werkstoffe jeweils eigene Dübel benötigt. Holzdübel werden passgenau gesetzt und eignen sich nur für Holzverbindungen. Steindübel verschränken sich in der Dübelöffnung, weswegen diese nicht exakt mit der Dicke des Dübels übereinstimmen muss. Steindübel bestehen daher aus Kunststoff und werden für poröse Materialien verwendet. Außerdem wird statt einer Flachdübelfräse eine Mauernutfräse benötigt um die Dübelöffnungen zu setzen.

Weitere Fragen werden hier bantwortet

Flachdübelfräsen Empfehlungen


 

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Bewertung
Gewicht 2,5 Kg 2,9 Kg 3,1 Kg 3,2 Kg
Antrieb Akku 24 V 240 V 230 V 230 V
Leistungsaufnahme 701 Watt 670 Watt 780 Watt 420 Watt
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